"die weiße stadt" am Riedberg

Ein Gebäude wird immer auch durch die benachbarten Baukörper geprägt. Entsteht ein gemeinsames Bild oder doch nur ein eher zufälliges und gezwungenes Nebeneinander? Architektonisch gelungene Gebäudeensembles zeichnen sich immer dadurch aus, dass eine Raumwirkung zwischen den Einzelgebäuden entsteht. Geschlossene, halboffene und offene Bereiche müssen in einem harmonischen Verhältnis zueinander stehen, um ein angenehmes Umfeld zu schaffen.

Daraus resultiert eine große Verantwortung aller an der Planung und Umsetzung von Bauprojekten Beteiligten. Schließlich bewegt sich jeder Einzelne permanent in einer durch Gebäude geprägten Umwelt. Aus diesem Grund wird gerade bei der Planung und Entwicklung des Stadtteils Frankfurt-Riedberg stark auf die Qualität von Architektur und Städtebau geachtet. Auch die Auswahl der richtigen Projektpartner wie Stadtplaner, Architekten und Investoren wird hier sehr ernst genommen. Nur so kann der neue Stadtteil Frankfurt-Riedberg auch auf lange

Sicht als nachhaltiges Siedlungsprojekt etabliert werden.

Mit dem Projekt „die weiße stadt“  wird das vielfältige Wohnangebot durch ein weiteres attraktives Konzept ergänzt. Anlässlich des 125. Geburtstages Ernst May wird mit dem Bau der „weißen stadt“ an die Bedeutung und das Wirken des Frankfurter Architekten und Stadtplaners als Vertreter der Moderne erinnert. Das Projekt zeichnet sich durch einen anspruchsvollen Planungs- und Entwurfsprozess aus, der durchgängig bestimmten Gestaltungsregeln folgt und auf diese Weise sowohl eine hohe architektonische Qualität als auch einen hochwertigen Charakter des Gesamt-Ensembles sichert. Grundlage sind Gestaltungsregeln, die in einem Qualitätshandbuch festgehalten sind und durch ein Gestaltungsgremium überprüft werden. Zur Verfügung stehen 30 Grundstücke für die Beplanung und Bebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern. Großzügige Grundstücksgrößen zwischen 365 bis 471 Quadratmeter schaffen Raum für eine ansprechende Außenraumgestaltung und Leichtigkeit der Gebäude.